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Das Grab

Gräber im Winter Grabreihe im Winter verschneite Gruft

Ein Grab ist heute der für die Bestattung oder Beisetzung vorgesehener, genau bestimmter Teil des Friedhofsgrundstückes mit dem darunterliegenden Erdreich, der der Aufnahme einer menschlichen Leiche oder - als Urnengrab - der Asche dient.
Das Grab bleibt im Eigentum des Friedhofsträgers. Rechte an ihnen können nur nach Maßgabe der Friedhofsordnung entstehen. Für die Bestattung und das Anlegen von Gräbern sind die jeweiligen landesrechtlichen und gesundheitspolizeilichen Vorschriften verbindlich. Weitere Einzelheiten sind in den Friedhofsordnungen der einzelnen Friedhöfe geregelt.

Maße:
Die Maße (Breite, Länge, Tiefe) der Gräber sowie die Abstände zwischen ihnen sind in den Friedhofsordnungen festgelegt.
Die Länge und Breite eines Grabes muss mindestens der eines normalen Sarges entsprechen. Der Abstand zwischen zwei Einzelgräbern muss mindestens 0,30 m betragen.
Die Erdüberdeckung des Sarges muss bis zur Erdoberfläche (ohne Grabhügel von Oberkante Sarg) mindestens 0,90 m, einer Urne mindestens 0,50 m betragen.

Das Grab ist mit dem Totenkult der Kulturen verbunden. Es war bereits sehr früh eine Erdgrube zur Deponierung der sterblichen Überreste von Menschen. Aufgrund der Begräbnis- oder Sepulchralkultur finden Archäologen seit dem Neandertaler die Spuren von Bestattungen. Teilweise sind es die reichsten und vielfältigsten Zeugnisse von Kulturen. So wurden Gräber zum wichtigen Gegenstand der archäologischen Forschung. Ein Grab ist ein geschlossener, unterirdischer Hohlraum, der meist mit weiteren Gräbern (als Friedhof) vorkommt. Es ist der Platz an welchem tote Körper (in der Regel im Sarg), Gebeine (z. B. bei Umbettung von Kriegsopfern) oder die Aschen Verstorbener (in der Regel in Urnen) beigesetzt (bestattet) werden. Gräber werden in der Regel oberirdisch durch Grabmale oder in anderer Weise gekennzeichnet. Gräber weisen in der Regel spezifische Ausrichtung aus, weil tote Körper meißt (abhängig vom religiösen oder kulturellem Umfeld) in einer bestimmten Richtung bestattet werden. (Zum Beipiel mit den Füßen nach Osten, zur Kirche oder dem Tempel bzw. seitlich liegend mit dem Gesicht gen Mekka). Tote wurden zeitweise auch nach Alter, Geschlecht oder gesellschaftlicher Position getrennt bestattet. In der Vergangenheit durften zum Beispiel Selbstmörder nicht innerhalb des Friedhofes sondern nur außerhalb der Friedhofsmauern beigesetzt werden.

Synonyme und Umschreibungen:

Grab, Grablager, Grube, Gruft, Totenstädte, Totenbett, Ruhestätte, Bestattungsplatz, Loch

Grabstättenarten:

Ehrengräber sind Gräber von besonderen Persönlichkeiten (z.T. Denkmalgeschützte Gräber)

Erdgrab dient der Bestattung einer Leiche mit Sarg in der Erde

Gemeinschaftsgrab bezeichnet vom Friedhof einheitlich angelegte Gräber für mehreren Verstorbenen, ohne örtliche Lagebestimmungen der einzelnen Grablager.

Gruft ist ein in der Erde ausgemauerter Raum mit Einstieg, zur Bestattung von Leichen im Sarg

Kolumbarien enthalten in einer Wand angebrachte Nischen zur Aufstellung von Urnengefäßen (Urnenwände)

Kriegsgräber sind Gräber für Opfer von Kriegen und Gewaltherrschaft, es besteht ein uneingeschränktes Ruherecht

Krypta ist eine halb unterirdische Reliquien- u. Grabstätte in frühmittelalterlichen u. romanischen Kirchen

Mausoleum ist die allgemeine Bezeichnung für monumentale Grabbauten

Reihengrab wird in der Regel der Reihe nach vergebenen, es ist nur eine Bestattung möglich und es kann nicht nachgelöst werden.

Urnengrab dient der Bestattung menschlicher Asche mit Urnengefäß in der Erde

Wahlgrab kann der Lage nach gewählt werden es sind mehrere Bestattungen in diesem Grab möglich und es kann nachgelöst werden


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