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Ratgeber für den Trauerfall
Bei einem Todesfall sind eine Vielzahl von Dingen zu erledigen und zu beachten:

Gräber im Winter Grabreihe im Winter verschneite Gruft

Ein Arzt ist zu verständigen.

(Bei unnatürlichem Tod oder Verdacht auf unnatürlichen Tod ist zusätzlich die Polizei zu benachrichtigen. Ist dem Arzt die Todesursache unklar, so ist dieser zur Information der Polizei verpflichtet.)
Der Arzt führt die Leichenschau (Totenschau) durch und stellt den Totenschein (die Todesbescheinigung / den Leichenschauschein) aus.
Bei Eintritt des Todes in einem Krankenhaus oder Heim wird der Arzt durch die Einrichtung benachrichtigt.

Die Beurkundung durch das für den  Sterbeort zuständige Standesamt

ist zu veranlassen (Sie können damit auch ein Bestattungsinstitut beauftragen).
Folgende Unterlagen sind vorzulegen:

Ein Bestattungsinstitut ist zu beauftragen:

Aufgrund gesetzlicher und behördlicher Vorschriften ist es heute kaum möglich auf die Leistungen eines Bestattungsinstitutes zu verzichten.
Wählen sie ein Bestattungsinstitut ihres Vertrauen und Vereinbaren Sie mit diesem alles Weitere.

Die Bestattungsart ist festzulegen:

Hier unterscheidet man grundsätzlich zwischen Erdbestattung und Feuerbestattung.
Besondere Bestattungsarten wie Seebestattung, Friedwaldbestattung und Weltraumbestattung setzten eine Feuerbestattung voraus.

Friedhof und Grabstelle:

Das Grab ist die letzte Ruhestätte eines Menschen. Hier ist zu entscheiden auf welchem Friedhof und in welcher Grabstelle die Beerdigung (Erd- bzw. Sargbestattung) oder Urnenbeisetzung erfolgen soll. Es ist zwischen Reihengrab und Wahlgrab zu unterscheiden. Beide Grabarten gibt es sowohl als Erd- bez. als Urnengrab. Eine spätere Urnenbeisetzung in einem Erdgrab wird fast immer möglich sein, eine Erdbestattung in einem Urnengrab jedoch in keinem Falle.
Ein Reihengrab ist in der Regel die nächste von der Friedhofsverwaltung zur Beisetzung vorgesehene Grabstelle. Sie ist immer eine Einzelgrabstelle und kann nur für die gesetzliche Ruhefrist gelöst werden. Eine weitere Besetzung oder eine Verlängerung des Nutzungsrechtes ist nicht möglich.
Ein Wahlgrab kann auch ein Mehrfachgrab sein und vor Ablauf der Ruhefrist nachgelöst, d.h. das Nutzungsrecht verlängert werden. Auch sind weiter Beisetzungen in dieser Grabstelle (jedoch unter Beachtung der Ruhefrist) möglich. Doppel- oder Familiengräber sind immer Wahlgrabstellen.
Die Auswahl der Grabstelle, die Festlegung des Termins und die Anmeldung der Beerdigung / Beisetzung bei der Friedhofsverwaltung sind zu tätigen.

Die Trauerfeier ist vorzubereiten:

Die Trauerfeier hilft den Angehörigen und Freunden, den Schmerz und die Trauer zu bewältigen und würdevoll Abschied vom Verstorbenen zu nehmen.
Bei einer Erdbestattung erfolgt die Trauerfeier in der Regel unmittelbar im Zusammenhang mit der Beerdigung.
Bei einer Feuerbestattung kann die Trauerfeier vor der Einäscherung (Kremation / Verbrennung) erfolgen. Als Ort empfiehlt sich eine Trauerhalle in der Nähe des Wohnortes des Verstorbenen (auf einem Friedhof oder in einem Bestattungsinstitut) oder aber das Krematorium.
Es ist aber auch möglich die Trauerfeier im Zusammenhang mit der Urnenbeisetzung durchzuführen.
Die Trauerfeier soll immer im Sinne des Verstorbenen erfolgen. Gehörte der Verstorbenen einem Glauben an, so wird ein Geistlicher der entsprechenden Konfession (nach persönlicher Rücksprache mit den Angehörigen) die Trauerfeier ausgestalten.
Bei konfessionslosen Verstorbenen wird meist ein (weltlicher) Bestattungsredner der Trauerfeier einen persönlichen Rahmen geben.
Die musikalische Umrahmung ist ebenso festzulegen wie die Art der Aufbahrung, die Dekoration der Feierhalle und der Blumenschmuck.


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